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Hauswirtschaftsraum

“Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann.” Im Hinblick auf den praktischen Nutzen eines Hauswirtschaftsraumes könnte der Schlager aus den 1970er Jahren recht haben. Heutzutage profitieren allerdings sowohl Männlein als auch Weiblein von einem gut geplanten und freundlich eingerichteten Hauswirtschaftsraum, der die Hausarbeit deutlich erleichtert und Putzgeräte und Co. aus dem wohnlichen Blickfeld verbannt.

Planung beim Hausbau

Insbesondere Häuser, die nicht unterkellert worden sind, verfügen häufig über einen Hauswirtschaftsraum. Wer ein Haus baut, sollte den Hauswirtschaftsraum an einer geeigneten Stelle im Grundriss unbedingt mit einplanen. An einen Wasseranschluss für Waschmaschine und Waschbecken sollte unbedingt gedacht werden. Praktisch ist es, den Hauswirtschaftsraum mit einem anliegenden Zugang direkt im Anschluss an die Küche oder Diele zu platzieren. Die ideale Größe liegt bei mindestens vier bis fünf Quadratmetern, wenn Großgeräte wie eine Waschmaschine und ein Wäschetrockner in diesem Bereich angesiedelt werden sollen. Auch ein Waschbecken sowie Arbeitsflächen für Näharbeiten und das Wäschefalten sind praktische Elemente, die ihren Platz benötigen. Schränke und Regale als Stauraumfläche nehmen Putzutensilien und Kleingeräte auf. Darüber hinaus könnte bei vorhandenem Platz darüber nachgedacht werden, einen Bereich des Hauswirtschaftsraumes für Lebensmittelvorräte zu nutzen, was die Küchenstauräume deutlich entlasten kann. Ein echter Vorteil eines Hauswirtschaftsraumes ist, dass der Geräuschpegel von Waschmaschine und Wäschetrockner nicht auf den Wohnbereich ausstrahlt. Somit trägt dieser scheinbar kleine praktische Raum deutlich zum Wohlbefinden im Haus bei.

Einrichten: Gewusst, wie

Selbstverständlich sollte ein Hauswirtschaftsraum vor allem nach praktischen Gesichtspunkten eingerichtet werden. Da man aber nicht wenig Zeit in diesem Bereich verbringt, dürfen die Einrichtungsmodule durchaus nach ästhetischen Gesichtspunkten ausgewählt werden. Eine ausschließlich sterile und nutzbringende Einrichtung kann vor allem mit etwas Farbe aufgelockert werden. So genügt es häufig, eine freiliegende Wand, an der sich beispielsweise ein großzügiges Regal befindet, in einer freundlichen, wenn nicht gar leuchtenden Farbe zu streichen. Das schafft ein helles Raumklima. Schränke für den Hauswirtschaftsbereich sind mittlerweile auch in ansprechenden Farben zu haben, sodass die Elemente nicht immer unbedingt klassisch weiß sein müssen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt: Auch Schränke, die möglicherweise eigentlich für den Wohnbereich vorgesehen sind, können sich gut für den Hauswirtschaftsraum eignen. Häufig wird der Hauswirtschaftsraum zum Bügeln genutzt – insbesondere hierfür ist eine gute Beleuchtung von Nöten. Küchenlampen mit einem relativ hellen Leuchtmittel sorgen im Hauswirtschaftsraum für Durchblick. Arbeitsflächen sollten ebenfalls beleuchtet werden, hierbei eignen sich Leuchten, die sich unter den darüber hängenden Schränken angebracht werden können.

Weitere Stilmittel – klein, aber oho

Was für Wohnräume gilt, kann im Hauswirtschaftsraum nur recht und billig sein: Verfügt der Hauswirtschaftsraum über ein Fenster, so kann ein hübscher Vorhang für einen echten textilen Farbtupfer sorgen und vor nicht gewollten Blicken schützen. Darüber hinaus können bei einer freien Wandfläche kleine Bilder aufgehängt werden: Träumen Sie beim Bügeln vom letzten Urlaub oder erinnern Sie sich an besonders schöne Situationen! Ein Küchenradio oder ein kleiner Fernseher versüßen die Arbeit im Hauswirtschaftsraum und sorgen für Unterhaltung.

Mehr als Hauswirtschaft

Eine gründliche Planung eines Hauswirtschaftsraumes ist das A und O und darüber hinaus das Gerüst für Ihre Kreativität. Wer über einen gut ausstaffierten und freundlich eingerichteten Hauswirtschaftsraum verfügt, gewinnt ein kleines Stück Lebensqualität in herausfordernden Zeiten.

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